Die Neu-Schöpfungen: Die neuen  Oleander-Sorten aus dem Garten in Agrili

 

Wie in der Oleander-Geschichte beschrieben und wie aus den Garten-Bildern zu vermuten: Die Natur lässt jedes Jahr unzählige Samenkapseln reifen - von vielen verschiedenen Oleander-Sorten; Irmtraud Gotsis hat Oleander-Samen angebaut,  geordnet, beschriftet und tausende Sämlinge über Jahre bis zum Blühen großgezogen - und siehe da, es gab Pflanzen, die sich in Blüte, Farbe und Gestalt von allen anderen unterschieden - neue Mischungen, Kreuzungen waren entstanden. Heute sind die attraktiven Oleander-Sorten mit den griechischen Namen bei Oleander-Freunden in Europa und den USA  beliebt und begehrt.


Hier sind sie:



Aphrodite

Scharlachrot, eine Windradblüte mit weißem Schlund.



Arachne

Eine große einfache Blüte in Babyrosa. Auffallend sind ihre langen aufrecht stehenden Fäden der Corona.



Artemis       In samtigem Kardinalrot stehen die einfachen Blüten gleich Windrädern am hohen Strauch.


Athena

Strahlend weiße runde Blütenblätter; ein dunkelrosa gefärbter Kranz belebt die Mitte.



Elektra       Ein Blütenstand mit dunkelroten dickbauchigen Knospen. Aus ihnen drehen sich die Blütenblätter in ihre Öffnung. Leuchtete aus den Knospen ein Weiß, so sieht man dieses jetzt im dunklen Rot der Blütenblätter. Weiße unregelmäßige Einsprenkelungen. Die Blüte öffnet sich langsam wie eine Rose, ein Blütenblattkranz nach dem anderen.

 

Euridike

Ein aufregend großes Blütengebilde mit doppeltem Blütenblattkranz, der das Rosa nur ahnen lässt. Im Gegenlicht die Zartheit selbst.



Europa   Eine einfache Radblüte in leuchtendem Rot, das aber nur die Hälfte der Blütenblätter dunkel färbt. So erscheint die Blüte zweifarbig. Beim Verblühen verliert sich das Rot und wechselt mehr zu weiß, was die Mehrfarbigkeit der Blütendolden noch intensiver zeigt.




Helena

Unter all den Samenkindern trägt die „Schöne Helena“ ihren Namen sicher zu recht. Zartrosa auf den ersten Blick, wird in der Nähe das Weiß ihrer Blütenblätter deutlich. 



Nur die Ränder zeichnen das Rosa; es ist eine recht große Blüte in gefüllter Form.

Die Korona hat lange Lappen, deren Enden gefranst sind. Dunkelrote Striche zeichnen oft einen Stern, der durch den Gelbschimmer im Mittelpunkt erhellt wird.

Iphigenie 

Eine Blüte leicht und zerbrechlich wie feinstes Porzellan, weiß mit einem Schimmer von Rosa, wie überhaucht. Ein dreifacher Blütenkranz öffnete sich in der Hitze des Tages langsam und gibt eine leicht gelbe Mitte frei. 


Kassandra

Purpurrot mit einem Schimmer von Schwarz. Runde Blüten wie Schälchen, ein schwarzer Ring läuft um die Corona. Wenn sich die samtigen Blüten öffnen, geben sie dem gesamten Oleander-Strauch 


ein Rot, das dunkler leuchtet als die mir bekannten anderen Rot Töne. Dies verursacht die schwarze Spitze der Blütenknospe, die wie lackiert in der Sonne glänzt. 



Medea

Eine einfache Windradblüte mit langen Fäden an der Corona. Ihr extrem leuchtendes Rot hat eine große Fernwirkung.


Medusa    Aus extrem dicken Knospen entfalten sich bis zu vier Blütenblattkränze. Schwer trägt der Strauch die Häupter der Blütenstände. Um voll zu erblühen, brauchen sie volle  Sonne und viel Wasser. Ein kräftiges Rosa bringt die Leuchtkraft.


Penelope   Ein Samen-Pflänzchen, das ein besonders kräftiger und steil aufrecht wachsender Strauch wurde. Die Eigenart liegt an den langen Blüten-Stielen, die gefüllte weiß-gelbe Blüten tragen. Der Blütenstand hängt schwer mit vielen Blüten.



Phädra    Ein faszinierendes Farbenspiel bringt eine Blüte, die ihrer Knospe erst in einem dunklen Rosa-Rot entsteigt. Die Corona und die Blütenblattränder behalten den rosa-roten Farbton, während die Blütenblätter fast weiß werden. Jetzt steht die Blüte im Zenit ihres Daseins. Wenn er überschritten wird, dann färbt sich das Weiß mit einen Hauch von Braun, das Ende naht. Die Blüte fällt vertrocknet ab. Da sich die Blüten aber erst nach und nach öffnen, bekommt der Strauch eine Vielfarbigkeit, die wirklich nicht schöner sein könnte.



Thalia



Urania    In den doppelt liegenden weißen Blütenblättern leuchtet ein Stern, der von den dunkelroten Streifen aus dem Schlund bis weit in die Blüte gezeichnet wird.


Die Bilder stammen von Irmtraud Gotsis.